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Ratgeber

Der QR-Code für Hochzeitsfotos, Schritt für Schritt.

Von Max Bryselbout · Aktualisiert im August 2026

Der QR-Code auf den Tischen ist zum Standard geworden, um die Fotos der Gäste einzusammeln, weil er die Handbewegung auf zehn Sekunden zusammenzieht: scannen, hochladen, fertig. So legt ihr ihn an, so hängt ihr ihn auf, und so wird er wirklich benutzt.

Wie er funktioniert

Ein QR-Code ist nur ein verkleideter Link: Er zeigt auf euer Album im Netz. Der Gast hält die Kamera seines Handys darauf, eine Scan-App braucht es nicht, iPhone wie Android erkennen QR-Codes von Haus aus, und das Album öffnet sich im Browser. Er lädt seine Fotos und Videos hoch, zeichnet mit seinem Vornamen und kann auch die der anderen ansehen und herunterladen.

Derselbe Scan öffnet das Gästebuch, wenn ihr es eingeschaltet habt: Dort hinterlässt ein Gast ein paar Zeilen, nimmt seine Stimme auf oder filmt sich ein paar Sekunden, mit Mikrofon und Kamera seines Handys. Nichts zusätzlich zu installieren, nichts zusätzlich zu drucken, es ist derselbe QR-Code: Die Einzelheiten stehen auf unserer Seite Hochzeitsgästebuch.

Ein Wort zur Vertraulichkeit, denn die Frage kommt immer: Dieser Link ist der Schlüssel zum Album. Er steht in keiner Suchmaschine, aber wer ihn in der Hand hat, kann sehen und hochladen. Genau das will man von einem Schild, das auf einem Tisch steht; genau deshalb veröffentlicht man diesen Link nicht auf einem öffentlichen Profil.

Alles entscheidet sich daran, was nach dem Scan passiert: Verlangt die Seite eine App oder ein Konto, verliert ihr bei jedem Schritt einen Teil der Gäste. Das ist das Kriterium Nummer eins bei der Wahl des Werkzeugs, und wir führen es im Ratgeber Fotos der Gäste einsammeln aus.

Den QR-Code anlegen

Zwei Wege:

  • Das dafür gebaute Werkzeug. Legt bei Medley euer Album für die Hochzeit an: Der QR-Code entsteht automatisch, fertig zum Aufhängen und Drucken. Er führt auf eine Seite mit dem Namen eures Events, auf der man ohne Konto und in Originalqualität hochlädt.
  • Die Bastellösung. Ein kostenloser QR-Generator, der auf einen geteilten Google-Drive- oder Google-Fotos-Ordner zeigt. Das funktioniert, mit den Grenzen des geteilten Ordners: oft ein Konto zum Hochladen nötig, karge Oberfläche, kein Album zum Durchblättern.

In beiden Fällen gelten vor dem Druck zwei Regeln: testet den QR-Code mit einem iPhone und einem Android, im Mobilfunk und nicht nur im WLAN, und druckt den kurzen Link direkt darunter, für den Gast, dessen Kamera nicht mitspielt. Gute Nachricht für alle, die früh drucken: Der Code des Albums ändert sich nicht mehr. Ihr könnt das Album umbenennen, sein Titelbild wechseln oder einstellen, was die Gäste dürfen: Der bereits gedruckte QR-Code bleibt gültig.

Und das Budget? Medley ist in der Testphase: unbegrenzt Fotos und Videos, in Originalqualität, Live-Diashow inklusive, und es wird nichts berechnet. Das Album wird mindestens bis zum 31. Dezember 2026 aufbewahrt. Alles steht auf der Preisseite.

Wo er am Tag selbst hängt

  • Auf jedem Tisch: der Klassiker, als kleiner Aufsteller neben der Menükarte. Dort haben die Gäste Zeit zu scannen, und dieser Platz bringt den Löwenanteil der Fotos.
  • Am Eingang und beim Sektempfang: ein Schild in A4 oder A3 auf einer Staffelei, damit das Sammeln bei den ersten Fotos beginnt und nicht erst beim Dessert.
  • An der Fotobox, an der Bar, beim Gästebuch: dort, wo ohnehin fotografiert wird, und an den sicheren Wegen des Abends.
  • In der Einladung oder auf der Hochzeitswebsite: um auch die Fotos vom Getting-ready einzusammeln und die Gäste vorher daran zu gewöhnen.

Format und Texte des Schilds verdienen einen eigenen Ratgeber: das QR-Code-Schild richtig machen. Und wenn es schnell gehen soll, erzeugt unser kostenloser Schild-Generator das druckfertige PDF.

Ihn wirklich benutzen lassen

  1. Lasst ihn ansagen. Ein Satz vom DJ oder von der Moderation zu Beginn des Essens vervielfacht die Beteiligung. Das Album lebt in dem Moment, in dem eine Stimme es erwähnt, nicht in dem, in dem ihr das Schild aufstellt.
  2. Geht früh mit gutem Beispiel voran. Bittet die Trauzeugen, schon beim Sektempfang ihre ersten Fotos hochzuladen: Ein Album, in dem schon etwas los ist, macht Lust.
  3. Erinnert einmal nach der Hochzeit. Eine einzige Nachricht mit dem Link holt die Fotos vom Ende des Abends nach, die sonst nie ankommen.

Womit ihr danach rechnen könnt: drei bis fünf Fotos je Gast, der mitmacht, und vor allem eine Beteiligungsquote, die weit schwerer wiegt als alles andere. Die vollständige Rechnung steht in wie viele Fotos ein Hochzeitsgast macht.

Häufige Fragen

Braucht man eine App, um einen QR-Code zu scannen?
Nein: Die Kamera von iPhone und Android erkennt QR-Codes von Haus aus. Man hält drauf, eine Meldung erscheint, das Album öffnet sich im Browser.
Funktioniert der QR-Code ohne WLAN im Saal?
Ja, über Mobilfunk wie jede andere Webseite. Testet es nur vorher vor Ort: In einem alten Gemäuer auf dem Land hängt das Schild besser dort, wo Netz ist, oder in der Nähe des WLANs, falls die Location eines anbietet.
Sehen die Gäste die Fotos der anderen?
Ja, das ist der Sinn des gemeinsamen Albums: Jeder lädt hoch, schaut und lädt herunter. Und ihr behaltet die Hand darauf, um ein Medium zu entfernen, wenn es sein muss.
Dient der QR-Code nur zum Hochladen von Fotos?
Nein: Er öffnet die Seite des Albums, und diese Seite trägt auch das Gästebuch, wenn es eingeschaltet ist. Derselbe Scan erlaubt also, Fotos hochzuladen und ein paar Zeilen, eine Sprachnachricht oder ein kurzes Video zu hinterlassen. Ein Schild, eine Ansage.

Euer QR-Code ist zwei Minuten entfernt.

Legt das Album an, ladet den QR-Code herunter, druckt ihn: Der große Tag ist vorbereitet.

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