Ratgeber
Das QR-Code-Schild, das wirklich gescannt wird.
Von Max Bryselbout · Aktualisiert im August 2026
Das Schild ist das entscheidende Glied zwischen eurem Album und euren Gästen: Macht es keine Lust, oder erklärt es sich nicht in einer Sekunde, bleiben die Fotos in den Handys. Formate, Texte, Druck: Das hier funktioniert.
Wenig Zeit? Unser kostenloser Generator setzt das Schild für euch (PDF in A5 oder A4, druckfertig, ohne Konto).
Was auf ein gutes Schild gehört
- Der QR-Code, groß. Mindestens 3 bis 4 cm Kantenlänge auf einer Tischkarte, 8 bis 10 cm auf einem Empfangsschild. Man muss ihn im Stehen scannen können, ohne sich zu bücken.
- Eine Anweisung in einem Satz. Man muss die Handlung UND den Gewinn verstehen: „Scannen, eure Fotos hochladen, und mit allen unseren nach Hause gehen.“
- Der kurze Link als Rückfalllösung, unter den QR-Code geschrieben, für den Gast, dessen Handy nicht mitspielt.
- Eure Namen und das Datum: Das Schild gehört zur Papeterie der Hochzeit, also darf es auch euren Namen tragen.
Und nur ein Gedanke pro Schild: kein Programm des Abends und kein Sitzplan auf demselben Karton. Eine Botschaft, eine Handbewegung.
Kniffliger wird es, wenn euer Album auch ein Gästebuch öffnet, denn derselbe QR-Code führt dorthin. Zwei Wege tragen: die einzige Anweisung „ladet eure Fotos hoch“ beibehalten und den Gast den Reiter selbst entdecken lassen (die Voreinstellung); oder ein zweites Schild drucken, das woanders steht (auf der Bar, neben dem Sitzplan) und nur von den Worten spricht. Verlangt beides auf demselben Karton, und niemand macht mehr eins von beidem.
Die Formate, die funktionieren
- Die Karte in A6 oder A5 im Aufsteller auf jedem Tisch: der Standard. Die Gäste sitzen, haben Zeit, und das Handy liegt ohnehin auf dem Tisch.
- Das Schild in A4 oder A3 auf einer Staffelei am Eingang, beim Sektempfang und neben der Bar, um das Sammeln früh zu starten und spät noch einmal anzuschieben.
- Der Aufkleber oder die Beilage im Trauheft, auf der Menükarte, an der Fotobox: überall dort, wo die Blicke hinfallen.
- Die digitale Erinnerung: derselbe QR-Code (oder der Link) auf der Hochzeitswebsite und in der Gästegruppe, vor und nach dem großen Tag.
Zehn Texte zum Übernehmen
Nüchtern oder verspielt, passend zu eurer Papeterie:
- „Teilt eure Fotos! Scannen, hochladen, danke.“
- „Eure Fotos + unsere = das vollständige Hochzeitsalbum.“
- „Ihr habt einen Moment eingefangen? Wir brauchen ihn.“
- „Ein Scan, zehn Sekunden, Erinnerungen für immer.“
- „Die Fotografin kann nicht überall sein. Ihr schon.“
- „Ladet eure Fotos hoch und nehmt alle anderen mit nach Hause.“
- „Keine App, kein Konto: einfach scannen.“
- „Eure Lieblingsbilder von heute Abend verdienen mehr als eure Kamerarolle.“
- „Helft uns, alles zu behalten: scannen und teilen.“
- „Das Hochzeitsalbum schreiben wir zusammen. Ihr seid dran.“
Drucken, und zur Deko passend machen
- Zu Hause: dickes Papier (mindestens 200 g), damit die Karte im Aufsteller steht, und ein guter Druck für einen scharfen QR-Code.
- In der Druckerei: Für die großen Empfangsformate verhindert ein fester Träger (Hartschaumplatte), dass sich das Schild auf der Terrasse wellt.
- Vorlagen zum Anpassen: In den Shops kreativer Anbieter (Etsy zum Beispiel) gibt es unzählige Vorlagen, die sich in Canva bearbeiten lassen. Prüft nur, ob die Vorlage Platz für euren QR-Code lässt.
Scannt in jedem Fall das gedruckte Schild, nicht die Datei am Bildschirm: Blasse Tinte, glänzendes Papier unter einem Strahler oder ein QR-Code über einem Hintergrundfoto reichen, damit der Scan scheitert, und das merkt man nicht erst am Abend selbst.
Stilistisch muss das Schild nicht schreien: Nehmt die Schrift und die Farben eurer Papeterie, lasst Weiß rund um den QR-Code (das ist auch das, was ihn für die Handys lesbar macht) und haltet den Kontrast hoch, dunkler Code auf hellem Grund.
Der QR-Code selbst kommt aus eurem Album: Bei Medley entsteht er automatisch, sobald ihr das Album für eure Hochzeit anlegt, fertig zum Herunterladen und in jede beliebige Vorlage einzusetzen. Wie er im Einzelnen funktioniert, steht im Ratgeber zum Foto-QR-Code.